MAHOUT – Indien erleben enthüllt Beas 10 Lieblingsorte in Indien

MUMBAI

Weil es die Stadt ist, in der ich während den letzten 15 Jahren gelebt habe.

Mumbai ist klar von Menschen überfüllt, aber von Menschen, die meistens guter Laune sind und mir immer wieder ein Lachen schenken.

Und dann kommt noch dazu, dass Mumbai der Ort in Indien ist, wo fast täglich ein neues Restaurant eröffnet wird – und wo sich inzwischen internationale Spitzenköche niedergelassen haben! Lecker, lecker!

SATPURA NATIONAL PARK

Mein Lieblings-Nationalpark, den ich schon oft besucht habe. Achtung: Tiger habe ich dort noch nie gesehen, weil das Gebiet sehr hügelig ist und dem König der Wildnis tausend Verstecke sicher sind. Aber die Natur in diesem Park, der nur über den Wasserweg erreicht werden kann, ist schlicht spektakulär. Dieser Park ist noch nicht so überlaufen von Touristen, bietet aber inzwischen auch schon ein paar sehr schöne Safari-Lodges.

MAHESHWAR

Dieser ruhige Ort am Narmada Fluss hat es mir wahrscheinlich besonders angetan, weil dort Prinz Richard Holkar, Sohn des letzten Maharaja von Indore, sein Fort in ein traumhaftes Boutique-Hotel verwandelt hat und wirklich weiss, wie man Märchen aus 1001 Nacht wahr macht!

UJJAIN

Weil in Ujjain mein Guru, Swamiji Nardanand, seinen Ashram hat, den Sidda Ashram.

Dorthin ziehe ich mich gerne zurück, wenn ich wieder mal Ruhe brauche. Es ist nicht nur ein Ort, der einem zu sich selbst bringt, es ist auch einer der vier Austragungsorte der Khumb Mela, dem grössten Treffen von Sadhus und Yatris (Heilige Männer aus dem Himalaya und Pilger).

JODHPUR

Rajasthan ist das Bilderbuch-Indien und Jodhpur, die Wüstenstadt mit der imposanten Festung, hat es mir speziell angetan. Bereits Rudyard Kipling beschrieb das Fort als “Ein Palast, der aussieht wie von Titanen gebaut und von der Morgensonne geküsst». Natürlich liebe ich auch die Indigoblauen Häuser der Altstadt. Kommt noch dazu, dass sich in Jodhpur mein absolut liebster Stoffladen befindet, der auch für Hermes, Kenzo und die anderen ganz Grossen webt.

LEH / LADHAK 

Ich muss gestehen, dass ich es in all den 15 Jahren in Indien noch nie geschafft habe, nach Leh/Ladhak zu reisen, dies aber zuoberst auf meiner Bucketlist steht. Da ich vor drei Jahren gelernt habe eine Royal Enfield zu fahren, ist es mein grösster Wunsch, in der kalten Wüste hoch oben in den Himalayas mit meiner Bullet durch die atemberaubende Gegend zu brausen.

MAJULI ISLAND

Die weltweit grösste Flussinsel liegt im zweitlängsten Fluss Indiens, dem Brahmaputra in Assam, und ist nur mit einer Fähre erreichbar. Dies ist vielleicht der Grund, weshalb auf Majuli die alten Traditionen noch immer so lebendig sind. Die Satras (Klöster) beherbergen Schulen für Künste wie Tanz, Musik, Töpferei und Maskenbau. Es gibt auch immer wieder farbenfrohe Festivals auf der Insel, aber Achtung: die Unterkünfte dort sind sehr, sehr basic.

SUNDERBANS

Nach der Lektüre von Amitav Gosh’s «Hunger der Gezeiten» bekommen die Sunderbans nochmals eine neue Bedeutung. Dieses einzigartige Mangrovenland an der Grenze zu Bangladesch lebt hauptsächlich von der Holzindustrie und vom gefährlichen Wildhonig Sammeln. Meist nur der lokalen Sprache mächtig, zeigen die Menschen ihre Geschichten den Interessierten abends am Lagerfeuer in farbenfrohen Theateraufführungen. 

PONDYCHERRY

Frankreich in Indien! Hierhin ziehe ich immer wieder gerne, wenn mir ein bisschen Europäische Kultur in Indien fehlt. Pondy hat diese einzigartige Ausstrahlung: eine Mischung aus Bohemian Chic, New Age und Kolonialzeit-Charme. Zudem befindet sich Auroville ganz in der Nähe; ein Ort, der versuchte der Zeit voraus zu sein.

Und immer wieder GOA

Es ist nicht zu leugnen, Goa gibt mir nach wie vor das Gefühl von Freiheit und die Illusion, ein Hippie auf Zeit zu sein. Inzwischen bevorzuge ich zwar die ruhigeren Strände und die innovativen Restaurants von Süd-Goa und muss die Technobeats und die esoterischen Tänze von Arombol nicht mehr haben. Bemerkenswert ist die Vielseitigkeit dieses Sonnenstaates. Ob mit dem Rucksack in einer Strandhütte oder mit dem Luxustäschli im stylischen 5-Sterne Hotel – hier ist alles möglich.

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